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Wie du an diesem Schreib-Wochenende schreibst, auch wenn dein innerer Kritiker laut ist
Hallo du zauberhafte Schreibseele,
vielleicht hast du dich schon für das Schreib-dein-Buch-Wochenende (24.–27. April) angemeldet – oder die erste Mail hat in dir nur den Gedanken hinterlassen: „Eigentlich will ich, aber ich kenn mich… ich fang doch eh wieder nicht an.“
Oft ist es nicht die fehlende Zeit, die uns vom Schreiben abhält.
Es ist der innere Kritiker, der dir einflüstert:
„Das ist doch nichts Besonderes, was du zu sagen hast.“
„Andere können das viel besser, ich blamiere mich nur.“
„Wenn ich nicht perfekt liefern kann, fang ich lieber gar nicht erst an.“
Und jedes Mal, wenn du eigentlich schreiben willst, geht ein unsichtbarer Schutzschirm hoch.
Dein System versucht, dich vor Scham, Bewertung und Enttäuschung zu schützen – nur eben auf eine Weise, die deine Buchidee im Kopf festhält.
Wie dieses Wochenende dir hilft – auch MIT innerem Kritiker
Das Schreib-dein-Buch-Wochenende ist kein Bootcamp, in dem du durch Hustle und Disziplin geprügelt wirst.
Es ist ein Rahmen, in dem du dir weiche, klare Schritte schenken kannst, damit dein Buch einen echten konkreten Move nach vorne macht.
Damit das auch passiert, selbst wenn dein innerer Kritiker sehr präsent ist, kannst du das Wochenende so nutzen:
Nimm dir maximal 1–2 Sessions pro Tag vor, nicht mehr.
Wähle die, bei denen du spürst: „Hier geht es genau um meinen Knackpunkt.“Entscheide vorab:
„Aus dieser Session nehme ich mir nur EINE Sache, die ich umsetze: einen Satz, eine Szene, eine Mini-Übung.“Plane dir direkt im Anschluss 20–30 Minuten Schreibzeit ein – nicht zum Planen, sondern zum Machen.
Oder du holst dir das Gold-Paket, um später ganz in deiner eigenen Zeit alles in Ruhe nachschauen zu können – und dabei deiner eigenen Welle zu folgen.
Dein innerer Kritiker darf währenddessen da sein.
Du musst ihn nicht vorher heilen oder loswerden, damit du schreiben darfst.
3 nervensystemfreundliche Sätze für deinen inneren Kritiker
Statt zu versuchen, ihn „auszuschalten“, kannst du ihn mit klaren inneren Sätzen ein Stück zur Seite bitten:
„Du willst mich schützen – danke. Für die nächsten 20 Minuten darfst du dich ausruhen, ich sammle einfach nur Material.“
„Ich schreibe jetzt nicht für die Öffentlichkeit, ich schreibe nur, um meinem Buch zuzuhören.“
„Perfekt sein ist später ein Thema. Heute geht es nur um ehrlich sein.“
Du musst nicht daran glauben, dass das perfekt funktioniert.
Es reicht, wenn du diese Sätze wie einen inneren Rahmen setzt, bevor du in eine Session oder deine Schreibzeit gehst.
Sanfte Reflexion für heute (vor dem Wochenende)
Nimm dir, wenn du kannst, 3–5 Minuten und beantworte diese Frage schriftlich:
„Wann in meinem Leben war mein innerer Kritiker besonders laut –
und was hätte ich damals gebraucht, um trotzdem einen kleinen Schritt zu gehen?“
Du musst keine Romanantwort formulieren.
Ein paar Stichworte reichen deinem System, um zu verstehen: „Ah, so könnte es dieses Mal anders laufen.“
Kleiner Zauberspruch für dich und deinen inneren Kritiker
Leg eine Hand auf dein Herz oder dein Kehlchakra, atme weich und sprich:
Ich muss meinen inneren Kritiker
nicht besiegen,
damit mein Buch entstehen darf.
Er darf da sein –
und trotzdem setze ich
einen Satz nach dem anderen aufs Papier.
📚 Wenn du möchtest, antworte mir mit einem Satz:
„Mein innerer Kritiker erzählt mir gerade, dass …“ – und, wenn du magst, „… und trotzdem erlaube ich mir, an diesem Wochenende _ zu schreiben.“
Und vielleicht sehen wir uns ja zum Schreibwochenende.
Liebe Grüsse
Deine Cyberhexe
🧙 Mei 🐉