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Wenn nichts lange funktioniert – vielleicht bist du nicht das Problem

Aloha Zauberseele,

wenn du viele meiner Menschen fragst, wie sich ihr Alltag anfühlt, kommt oft etwas in der Art wie:

„Ich fang so viel an – und zieh fast nichts durch.
Kurse, Routinen, To‑Do‑Listen … nach ein paar Tagen bricht alles weg.
Vielleicht bin ich einfach zu inkonsequent.“

Wenn du dich darin wiedererkennst, lies bitte weiter.

Von „ich bin inkonsequent“ zu „mein System braucht andere Wellen“

Dein Kopf erzählt dir vielleicht:

  • „Ich krieg einfach nichts hin.“

  • „Mit mir kann man nichts planen.“

  • „Ich bin zu chaotisch für Erfolg.“

Aber schau einmal mit einer anderen Brille drauf:

  • Dein Nervensystem ist schnell, fein, neurospicy – es braucht kürzere, weichere Zyklen.

  • Viele Tools, die du ausprobiert hast, sind für neurotypische, lineare Menschen gebaut.

  • Wenn sie für dich nicht lange funktionieren, heißt das nicht, dass du falsch bist – sondern dass sie deine Energiewellen nicht respektieren.

In meiner Arbeit spreche ich gerne davon, dass dein Leben nicht wie eine gerade Linie funktioniert, sondern wie eine Energie-Welle – mit Phasen von Fokus und Phasen von Rückzug, wie Ebbe und Flut.

Was wäre, wenn du mit deinen Wellen planen dürftest?

Stell dir vor:

  • Statt „Ich muss das jetzt jeden Tag machen“ fragst du:
    „Welche Mini-Version davon passt in meine aktuelle Welle?“

  • Statt dich für Pausen zu beschämen, siehst du sie als Teil deiner Magie – als Moment, in dem sich die nächste Welle sammelt.

  • Statt perfekte Routinen zu bauen, baust du Rituale, die mitwandern dürfen, wenn deine Energie sich verändert.

Dieses Umdenken – weg von „Ich bin kaputt“ hin zu „ich brauche ein energie-kompatibles System“ – ist ein Kern dessen, worüber ich in meiner Masterclass im Sog-statt-Druck-Kongress spreche.

📅 Mittwoch, 29. April 2026
🌀 „Hör auf, dich zu reparieren – wie hochsensible ADHSler:innen echten Sog erzeugen, indem sie anfangen, mit ihrer eigenen Energie zu arbeiten statt gegen sie.“
🎟️ Kostenfrei im Rahmen des Kongresses

Kleine Übung: Deine Energie-kompatible Version

Such dir heute eine Sache aus, bei der du dich gerade „inkonsequent“ fühlst. Zum Beispiel:

  • Content posten

  • Meditieren

  • An deinem Angebot arbeiten

Dann geh diese drei Schritte durch:

  1. Benenn die Erwartung:
    „Ich denke, ich müsste … (z.B. jeden Tag 30 Minuten daran arbeiten).“

  2. Spür in dein System:
    Wird dir eng, schwer, müde, wenn du daran denkst?
    Das ist ein Zeichen, dass hier Druck drin ist.

  3. Formuliere eine neurospicy-kompatible Version:

  • „Ich experimentiere diese Woche mit 2 Tagen à 10 Minuten.“

  • „Ich erlaube mir, nur einen Mini-Schritt zu machen – und das gilt als Erfolg.“

  • „Ich baue mir Reminder, die mich liebevoll erinnern statt anzuschreien.“

Schreib dir deine neue Version auf und häng sie dir sichtbar hin.
Du wirst merken: Sobald dein System mitreden darf, wird es leichter, dranzubleiben – nicht perfekt, aber lebendig.

Und wenn du möchtest, vertiefen wir genau das am 29. April gemeinsam in der Masterclass.

Und hier noch ein kleiner aber feiner Zauberspruch für dein Nervensystem

Leg eine Hand auf dein Herz, atme weich in deinen Körper und sprich:

„Ich bin nicht inkonsequent.
Ich bewege mich in Wellen.
Ich darf mir Strukturen bauen,
die mit meiner Energie mitschwingen.“


Mit viel Aloha


Deine Cyberhexe

🧙 Mei 🐉 

 
PS:
Wenn du magst, antworte gerne auf diese E‑Mail und erzähl mir, bei welcher Sache du deine „neurospicy-kompatible Version“ gefunden hast – ich lese das wirklich gern.