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Sanfte Produktivität: Deine eigene Welle als neurospicy Seele reiten

Aloha wundervolle Seele,

vielleicht kennst du das auch. Du willst loslegen — etwas erschaffen, endlich etwas abschließen, einen Punkt von deiner Liste streichen. Doch innerlich stehst du am Rand des Ozeans, während die Welle sich zurückzieht, und siehst zu, wie deine Konzentration im Abebben verschwindet. Alle anderen scheinen einfach jede Welle zu nehmen, während du dich fragst: „Warum kriege ich mich nicht zusammen?“

Lass uns diese Scham-Welle kurz anhalten.
Was, wenn Produktivität gar nicht bedeutet, gegen einen Sturm anzurennen?

Vielleicht geht es viel mehr darum, deine eigene Flut zu spüren, achtsam wahrzunehmen, wann deine Energie wirklich aufkommt – und dich genau von dieser Welle tragen zu lassen.

Gerade für uns – magische, sensible, manchmal chaotische ADHS-Seelen – geht es bei Produktivität nicht bloß ums Abarbeiten. Unsere Energie folgt dem Mond, den Gezeiten, sie lebt in Zyklen. Manchmal schwillt sie an zu Klarheit und Kreativität. Manchmal zieht sie sich zurück, und egal wie viel du dich drückst und stemmst – die Welle bleibt aus.

Was ich mir früher gewünscht hätte, zu hören:
Du bist nicht faul.
Du bist nicht kaputt.
Du bist nicht auf ewig dem Panik-Endspurt ausgeliefert.

Du bist im Rhythmus gebaut.

Deine Produktivität IST schon kreativ: Sie kommt in Wellen – mit Schüben von Hyperfokus und Zeiten der tiefen Einkehr. Die Welt feiert ständiges Output, aber dein System spricht eine leise Sprache aus Zyklen, Pulsen, sanften Hinweisen.

Was würde sich verändern, wenn du dich nicht an den Schreibtisch kettest und Fokus erzwingst, sondern zur liebevollen Beobachterin deiner eigenen Energie wirst? Spür mal hin: Kommt deine Welle gerade herein oder zieht sie sich zurück? Bist du rastlos, überfordert, oder sehnst du dich nach einer sanften Pause?

Du musst dir Ruhe nicht verdienen.
Ruhe ist genauso Teil der Welle.
Ein 10-Minuten-Spaziergang. Deine Lieblingsdecke. Eine Tasse Tee bewusst schmecken. Das ist heilige Fürsorge, keine vertane Zeit.

Und wenn du weitermachen musst (weil das Leben, eine Deadline oder der Chef ruft), gönn dir eine einzige kleine Sache: 5 Minuten Atmen, ein Lieblingslied, ein paar gekritzelte Notizen. Kleine Akte von Sanftheit helfen dir, die nächste Welle leichter zu erwischen.

Je mehr du zur sanften Beobachterin wirst – je weniger du gegen deine Gezeiten kämpfst – desto häufiger kommen die kraftvollen, kreativen Wellen zurück. Das ist keine Schwäche. Das ist deine Magie.

Ankern wir diese Weisheit für die Woche:

Blickwinkel ändern: Produktivität bedeutet nicht, jede Welle zu erzwingen. Es geht darum, zu surfen, wenn Flut ist – und dich selbst zu hüten, wenn die Energie sich zurückzieht.

Ins Tun kommen: Spür diese Woche ehrlich: Auf welcher „Welle“ bist du? Wenn du spürst, dass Rückzug ansteht, erlaube dir einen Mini-Moment von Sanftheit. Wenn deine Welle stark ist, surfe sie – selbst wenn das mit alten Regeln kollidiert.

Du bist nicht hier, um dich in die Zeitpläne dieser Welt zu pressen.
Du bist hier, um eine Welt zu gestalten, die zu dir passt – mit all deinen Gezeiten, deiner Weichheit, deinem Tempo.

Der Hexenzirkel ist ein sanfter Ort, um das zu üben – mit Tools, Impulsen und subtiler, weicher Selbstverantwortung, damit deine Überforderung eher abebbt als bricht. Hier kommst du in die Community: https://nas.io/meis-hexenzirkel

Ich freue mich auch sehr zu hören: Wie fühlt oder zeigt sich sanfte Produktivität gerade für dich? Schreib mir einfach zurück, teile deine Welle, deine Aha-Momente oder auch deinen aktuellen Stolperstein. Ich lese und ehre jede einzelne Nachricht.

Dein Rhythmus ist hier willkommen.
Deine Wahrheit, deine Zartheit – alles an dir darf hier sein, immer.

Mei